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Der Begriff Adaptogene

Der Begriff „Adaptogen“ ist in der „Alternativ“-medizin weit verbreitet. Es existiert eine Vielzahl von verschiedenen Definitionen.

Beinahe jeder Forscher schreibt seine eigene Definition. Allerdings teilt sich der Grossteil der Definitionen eigene wenige Kernmerkmale. Diese werden wir nun versuchen aufzuzeigen um eine eigene Definition des Begriffs „Adaptogen“ aufzustellen.

Rosenwurz (Rhodiola rosea) eine Pflanze mit adaptogenen Eigenschaften

Der Begriff wurde unter anderem durch den russischen Forscher Nicolai Vasievich Lazarvich geprägt. Allerdings wollen wir auch seine Kollegen Brekhman und Dardymov erwähnen. 1958 wurde der Betriff Adaptogen erstmalig von Lazarvich eingeführt. 1969 fasste er in einem Artikel die frühe russische Forschung über Adaptogene zusammen und beschreibt die drei Merkmale die aus seiner Sicht ein Adaptogen definieren:

  1. Geringe Störung der normalen Funktion des Körpers, auch in hohen Dosen und bei längerer Einnahme ungiftig
  2. Keine spezifische Wirkung (was bestimmte spezifische Wirkungen nicht ausschließen muss)
  3. Wirkt normalisierend oder harmonisierend (homöostasische Funktion)

    Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Forschung ergänzen wir nun diese drei Merkmale mit unseren eigenen:

  4. „Entdeckt“ Störungen im Organismus
  5. Besitzt synergetische Eigenschaften
  6. Regt die Körperfunktionen an

Diese sechs Punkte bilden unserer Meinung nach, die Voraussetzungen, die eine Pflanze erfüllen muss, um als ein Adaptogen klassifiziert zu werden. Was bedeuten diese sechs Punkte nun im Detail?

Literaturverzeichnis: David Winston & Steven Maimes: Adaptogens. Herbs for stamina and stress relief, Rochester: Healing Arts Press. 2007. Donald R. Yance, Adaptogens in medical herbalism, Rochester: Healing Arts Press. 2013.

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Der Begriff Adaptogene

Der Begriff „Adaptogen“ ist in der „Alternativ“-medizin weit verbreitet. Es existiert eine Vielzahl von verschiedenen Definitionen.

Beinahe jeder Forscher schreibt seine eigene Definition. Allerdings teilt sich der Grossteil der Definitionen eigene wenige Kernmerkmale. Diese werden wir nun versuchen aufzuzeigen um eine eigene Definition des Begriffs „Adaptogen“ aufzustellen.

Rosenwurz (Rhodiola rosea) eine Pflanze mit adaptogenen Eigenschaften

Der Begriff wurde unter anderem durch den russischen Forscher Nicolai Vasievich Lazarvich geprägt. Allerdings wollen wir auch seine Kollegen Brekhman und Dardymov erwähnen. 1958 wurde der Betriff Adaptogen erstmalig von Lazarvich eingeführt. 1969 fasste er in einem Artikel die frühe russische Forschung über Adaptogene zusammen und beschreibt die drei Merkmale die aus seiner Sicht ein Adaptogen definieren:

  1. Geringe Störung der normalen Funktion des Körpers, auch in hohen Dosen und bei längerer Einnahme ungiftig
  2. Keine spezifische Wirkung (was bestimmte spezifische Wirkungen nicht ausschließen muss)
  3. Wirkt normalisierend oder harmonisierend (homöostasische Funktion)

    Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Forschung ergänzen wir nun diese drei Merkmale mit unseren eigenen:

  4. „Entdeckt“ Störungen im Organismus
  5. Besitzt synergetische Eigenschaften
  6. Regt die Körperfunktionen an

Diese sechs Punkte bilden unserer Meinung nach, die Voraussetzungen, die eine Pflanze erfüllen muss, um als ein Adaptogen klassifiziert zu werden. Was bedeuten diese sechs Punkte nun im Detail?

Literaturverzeichnis: David Winston & Steven Maimes: Adaptogens. Herbs for stamina and stress relief, Rochester: Healing Arts Press. 2007. Donald R. Yance, Adaptogens in medical herbalism, Rochester: Healing Arts Press. 2013.