Wie wirken Adaptogene?

Adaptogene wirken nicht-spezifisch und ganzheitlich

 

Adaptogene wirken ganzheitlich. Der Organismus einschließlich Nervensystem und Gehirn, Gefühle und Stressoren wirken, wenn Adaptogene eingebunden sind, das Wohlbefinden fördernd zusammen. Adaptogene erzeugen Homöostasis und Allostasis.

Die chinesische Heilkunde unterscheidet zwischen drei Stufen von Heilpflanzen, von denen die höchste Stufe, die „Superioren“, für uns interessant ist. Ganz allgemein lässt sich zum chinesischen System sagen: Sein Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Gesundheit und weniger auf der Ausschaltung von Krankheiten. Vergleichbares gilt für die indische Ayurveda, wörtlich übersetzt „Lebensweisheit“ oder „Lebenswissenschaft“. Wie in China unterscheidet man in Indien verschiedene Funktionsstufen von Heilkräutern. Die höchste Stufe nennt sich Rasanya, bestehend aus dreizehn Heilpflanzen, sechs davon mit adaptogenen Eigenschaften (Winston & Maimes, S. 40). In China sind es 13 „superiore“ Pflanzen und Pilze mit adaptogenen Qualitäten, wenn wir grünen/weißen Tee einbeziehen.

Die Zu den Superioren zählen 120 Kräuter, davon haben aber nur wenige adaptogene Eigenschaften. Winston & Maimes und Yance stellen die bislang identifizierten Adaptogene vor. Als man in China und ähnlich in Japan diese Unterscheidung traf, waren Adaptogene noch kein Begriff in der Wissenschaft, in der Praxis waren sie allerdings im Dauereinsatz. Bis heute. Yanes unterscheidet „primäre“ und „sekundäre Adaptogene“ sowie „Begleiter von Adaptogen“, die Adaptogene in ihrer Wirkung unterstützen, etwa Ingwer. Als vierte Kategorie führt er „Supplemente“ auf, etwa Arginin, Vitamin B oder D.

Wurzeln der Ginseng (Panax ginseng) - Pflanze

Nach chinesischer Vorstellung sind die superioren Heilkräuter die „Herrscher“. Sie kontrollieren den Erhalt des Lebens. Sie sind keine Medikamente. Man kann sie deswegen auch über eine lange Zeit einnehmen. Sie sollen nicht-spezifische Störungen (Disharmonien) bekämpfen. Sie entdecken, wo es Probleme gibt. Wer etwa einen normalen Blutdruck hat, dem helfen Adaptogene. Wenn der Blutdruck Ärger macht, normalisieren sie den Blutdruck.

Diese Wirkung ist außerordentlich wichtig für unsere Gesundheit. Denn die Schwierigkeiten in unserem Körper fangen immer ganz klein an. Man merkt es nicht. Blutdruck ist ein Beispiel. Die Amerikaner nennen zu hohen oder niedrigen Blutdruck, weil er so schweigsam arbeitet, den „silent killer.“ Das gilt für alle sich langsam aufbauenden Disharmonien. Wenn wir Adaptogene nehmen, entdecken sie diese schleichenden Energieräuber früh und wirken entgegen, bevor sie ernsthafte Schwierigkeiten machen. Aber auch wenn es schon Ärger gibt, helfen sie natürlich. Ob jemand gesund ist oder nicht, spielt keine Rolle. Nach unserer Erfahrung nehmen Menschen oftmals Adaptogene nicht weiter ein, weil sie das Gefühl haben, sie bringen nichts mehr. Dies ist problematisch. Auch wer keine Probleme hat, für den wirken die Adaptogene. Sie reparieren, ohne dass man es merkt. Sie halten einen auf einem höheren Energieniveau (Allostasis) ohne dass man es spürt.

Adaptogene stärken die physische und geistige Vitalität. Sie geben dem Körper und Geist Energie. Sie stärken die Widerstandskraft des Organismus gegen physische, chemische, biologische und psychische Stressoren. Sie helfen, das Hormonsystem in einem funktionstüchtigen Zustand zu halten oder schrittweise zurückzuführen. Die sog. HPA-Achse spielt dabei eine Schlüsselrolle. HPA-Achse heißt die Abkürzung für Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse. Haben wir Stress, wird die HPA-Achse aktiviert und das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Cortisol ist das eigentliche Stresshormon. Wird wegen Dauerstress eine zu hohe Produktion von Cortisol und anderen Hormonen der Achse vom Hypothalamus zu den Nebennieren bewirkt, gerät der Körper aus dem Gleichgewicht. Adaptogene stellen die Balance wieder her, beruhigen das Nervensystem, wenn es überlastet ist. Wie Adaptogene und die HPA-Achse zusammenwirken, ist zunehmend transparent (Winston & Maimes; Yance, Untersuchungen von Panossian und Kollegen).

 

  

 

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Haftungsausschluss: Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der hier angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen. Die hier dargestellten Produkte und Informationen dienen nicht dazu, eine Krankheit zu behandeln, zu heilen, zu Diagnostizieren oder zu verhindern. Die Information dient nicht zur Behandlung von Erkrankungen. Wer Arzneien einnimmt, sollte vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel seinen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.

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Wie wirken Adaptogene?

Adaptogene wirken nicht-spezifisch und ganzheitlich

 

Adaptogene wirken ganzheitlich. Der Organismus einschließlich Nervensystem und Gehirn, Gefühle und Stressoren wirken, wenn Adaptogene eingebunden sind, das Wohlbefinden fördernd zusammen. Adaptogene erzeugen Homöostasis und Allostasis.

Die chinesische Heilkunde unterscheidet zwischen drei Stufen von Heilpflanzen, von denen die höchste Stufe, die „Superioren“, für uns interessant ist. Ganz allgemein lässt sich zum chinesischen System sagen: Sein Schwerpunkt liegt auf der Förderung der Gesundheit und weniger auf der Ausschaltung von Krankheiten. Vergleichbares gilt für die indische Ayurveda, wörtlich übersetzt „Lebensweisheit“ oder „Lebenswissenschaft“. Wie in China unterscheidet man in Indien verschiedene Funktionsstufen von Heilkräutern. Die höchste Stufe nennt sich Rasanya, bestehend aus dreizehn Heilpflanzen, sechs davon mit adaptogenen Eigenschaften (Winston & Maimes, S. 40). In China sind es 13 „superiore“ Pflanzen und Pilze mit adaptogenen Qualitäten, wenn wir grünen/weißen Tee einbeziehen.

Die Zu den Superioren zählen 120 Kräuter, davon haben aber nur wenige adaptogene Eigenschaften. Winston & Maimes und Yance stellen die bislang identifizierten Adaptogene vor. Als man in China und ähnlich in Japan diese Unterscheidung traf, waren Adaptogene noch kein Begriff in der Wissenschaft, in der Praxis waren sie allerdings im Dauereinsatz. Bis heute. Yanes unterscheidet „primäre“ und „sekundäre Adaptogene“ sowie „Begleiter von Adaptogen“, die Adaptogene in ihrer Wirkung unterstützen, etwa Ingwer. Als vierte Kategorie führt er „Supplemente“ auf, etwa Arginin, Vitamin B oder D.

Wurzeln der Ginseng (Panax ginseng) - Pflanze

Nach chinesischer Vorstellung sind die superioren Heilkräuter die „Herrscher“. Sie kontrollieren den Erhalt des Lebens. Sie sind keine Medikamente. Man kann sie deswegen auch über eine lange Zeit einnehmen. Sie sollen nicht-spezifische Störungen (Disharmonien) bekämpfen. Sie entdecken, wo es Probleme gibt. Wer etwa einen normalen Blutdruck hat, dem helfen Adaptogene. Wenn der Blutdruck Ärger macht, normalisieren sie den Blutdruck.

Diese Wirkung ist außerordentlich wichtig für unsere Gesundheit. Denn die Schwierigkeiten in unserem Körper fangen immer ganz klein an. Man merkt es nicht. Blutdruck ist ein Beispiel. Die Amerikaner nennen zu hohen oder niedrigen Blutdruck, weil er so schweigsam arbeitet, den „silent killer.“ Das gilt für alle sich langsam aufbauenden Disharmonien. Wenn wir Adaptogene nehmen, entdecken sie diese schleichenden Energieräuber früh und wirken entgegen, bevor sie ernsthafte Schwierigkeiten machen. Aber auch wenn es schon Ärger gibt, helfen sie natürlich. Ob jemand gesund ist oder nicht, spielt keine Rolle. Nach unserer Erfahrung nehmen Menschen oftmals Adaptogene nicht weiter ein, weil sie das Gefühl haben, sie bringen nichts mehr. Dies ist problematisch. Auch wer keine Probleme hat, für den wirken die Adaptogene. Sie reparieren, ohne dass man es merkt. Sie halten einen auf einem höheren Energieniveau (Allostasis) ohne dass man es spürt.

Adaptogene stärken die physische und geistige Vitalität. Sie geben dem Körper und Geist Energie. Sie stärken die Widerstandskraft des Organismus gegen physische, chemische, biologische und psychische Stressoren. Sie helfen, das Hormonsystem in einem funktionstüchtigen Zustand zu halten oder schrittweise zurückzuführen. Die sog. HPA-Achse spielt dabei eine Schlüsselrolle. HPA-Achse heißt die Abkürzung für Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse. Haben wir Stress, wird die HPA-Achse aktiviert und das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Cortisol ist das eigentliche Stresshormon. Wird wegen Dauerstress eine zu hohe Produktion von Cortisol und anderen Hormonen der Achse vom Hypothalamus zu den Nebennieren bewirkt, gerät der Körper aus dem Gleichgewicht. Adaptogene stellen die Balance wieder her, beruhigen das Nervensystem, wenn es überlastet ist. Wie Adaptogene und die HPA-Achse zusammenwirken, ist zunehmend transparent (Winston & Maimes; Yance, Untersuchungen von Panossian und Kollegen).

 

  

 

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