Extrakte, Pulver, Rohform: Produktion und Verarbeitung

Drei Formen

 

Adaptogene lassen sich in drei Formen verarbeiten und verabreichen.

  • Die Heilpflanze im ursprünglichen Zustand. Etwa Ginseng- oder Rhodiolawurzeln oder Schisandrabeeren, also das „Rohmaterial“. Bei vielen Adaptogenen ist dies nicht möglich oder nicht praktisch zu machen (etwa beim Heilpilz Reishi).
  • Verarbeitung zu Pulver (etwa Schisandra oder Reishi) oder Tee etwa Matcha bei grünem oder weißem Tee. Das Pulver enthält sämtliche aktiven Substanzen der Pflanze oder des Pilzes.

    Grüner Tee Pulver- Matcha Extrakte


  • Extrakte werden aus den Pflanzen/Pilzen selbst oder aus Pulver gewonnen. Durch Extrakte erfolgt eine Wirkstoffanreicherung. Wenn die Extrakte auf einen gleichbleibenden Wirkstoffgehalt eingestellt sind, spricht man von Standardisierung. Dieser kann jedoch zwischen den Herstellern bzw. Anbietern durchaus verschieden sein. Die Wirkungsintensität der Extrakte (nicht identisch mit Qualität) wird durch zwei Informationen angegeben:
  1. Das Verhältnis, in dem das Rohmaterial zu dem Extrakt steht. Etwa Schisandra 10:1 bedeudet: um 1 kg Extrakt von Schisandra zu erzeugen, werden 10 kg des Rohmaterials (Beere oder Pulver der Beere) benötigt. Je höher das Verhältnis, desto kräftiger der Extrakt (bei gegebener Qualität des Rohmaterials).
  2. Inhalte des Extraktes: 80-prozentiger Ginseng heißt: der Extrakt besteht zu 80 Prozent aus den wirkkräftigsten Bestandteilen der Heilpflanze. Man sagt dann etwa: der Ginsengextrakt enthält 80 Prozent Ginsenoside. Oder Extrakt Grüntee: 98 % Polyphenole (bedeutendste Wirkungskomponente/aktive Substanz des grünen Tees). Man kann die Extraktion noch weiterführen: im grünen Tee etwa den Wirkstoff EGCG (Epigallocatechingallat) herausfiltern, das kann dann bis zu 100 Prozent eines Wirkstoffes gehen, etwa bei Polysacchariden (Mehrfachzucker) aus Pflanzen und Pilzen. Was im Einzelnen in den Adaptogenen drin steckt, ist in Fragen & Antworten dargestellt.

Es gibt keine „optimale“ Verzehrempfehlung. Rohmaterial und Pulver sind 100% der Heilpflanze, aber oft nicht genießbar, umständlich genießbar oder schwierig zu produzieren. Extrakte haben eine höhere Wirkkraft und lassen sich leicht einnehmen. Zudem wird die moderne Forschung zur Wirkkraft der Inhaltsstoffe von Adaptogenen überwiegend mit Extrakten durchgeführt. Unsere Meinung: Der gesundheitliche Vorteil der Adaptogene ist so beachtlich, dass die Einnahme an sich das Entscheidende ist. In welcher Zubereitungsform Adaptogene eingenommen werden, ist auch wichtig, aber nicht der entscheidende Punkt. Einfach gesagt: besser Adaptogene nehmen, als keine.

Hinweis: Die energetische Kraft der Adaptogene spricht sich herum und wird vom Marketing aufgegriffen. Die Amerikaner schlagen besonders hart zu. Alles Mögliche wird mit dem Namen Adaptogen geschmückt. Die Liste der Adaptogene ist kurz. Eine Auflistung geben wir in Definition Adaptogene. Im Augenblick zählen wir 23 bis 25. Vier von diesen haben wir den traditionellen Listen etwa bei Winston & Maimes sowie Yanes hinzugefügt, fußend auf jüngeren Forschungserkenntnissen: Agaricus, Camellia sinensis (grüner und weißer Tee), Curcumin, Quercetin. Drei Pilze sind dabei: Agaricus, Cordyceps, Reishi.

 

  

 

Copyright Adaptogenics. Die kommerzielle Nutzung der hier aufbereiteten Informationen durch Dritte ist untersagt.

Haftungsausschluss: Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der hier angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen. Die hier dargestellten Produkte und Informationen dienen nicht dazu, eine Krankheit zu behandeln, zu heilen, zu Diagnostizieren oder zu verhindern. Die Information dient nicht zur Behandlung von Erkrankungen. Wer Arzneien einnimmt, sollte vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel seinen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.

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Extrakte, Pulver, Rohform: Produktion und Verarbeitung

Drei Formen

 

Adaptogene lassen sich in drei Formen verarbeiten und verabreichen.

  • Die Heilpflanze im ursprünglichen Zustand. Etwa Ginseng- oder Rhodiolawurzeln oder Schisandrabeeren, also das „Rohmaterial“. Bei vielen Adaptogenen ist dies nicht möglich oder nicht praktisch zu machen (etwa beim Heilpilz Reishi).
  • Verarbeitung zu Pulver (etwa Schisandra oder Reishi) oder Tee etwa Matcha bei grünem oder weißem Tee. Das Pulver enthält sämtliche aktiven Substanzen der Pflanze oder des Pilzes.

    Grüner Tee Pulver- Matcha Extrakte


  • Extrakte werden aus den Pflanzen/Pilzen selbst oder aus Pulver gewonnen. Durch Extrakte erfolgt eine Wirkstoffanreicherung. Wenn die Extrakte auf einen gleichbleibenden Wirkstoffgehalt eingestellt sind, spricht man von Standardisierung. Dieser kann jedoch zwischen den Herstellern bzw. Anbietern durchaus verschieden sein. Die Wirkungsintensität der Extrakte (nicht identisch mit Qualität) wird durch zwei Informationen angegeben:
  1. Das Verhältnis, in dem das Rohmaterial zu dem Extrakt steht. Etwa Schisandra 10:1 bedeudet: um 1 kg Extrakt von Schisandra zu erzeugen, werden 10 kg des Rohmaterials (Beere oder Pulver der Beere) benötigt. Je höher das Verhältnis, desto kräftiger der Extrakt (bei gegebener Qualität des Rohmaterials).
  2. Inhalte des Extraktes: 80-prozentiger Ginseng heißt: der Extrakt besteht zu 80 Prozent aus den wirkkräftigsten Bestandteilen der Heilpflanze. Man sagt dann etwa: der Ginsengextrakt enthält 80 Prozent Ginsenoside. Oder Extrakt Grüntee: 98 % Polyphenole (bedeutendste Wirkungskomponente/aktive Substanz des grünen Tees). Man kann die Extraktion noch weiterführen: im grünen Tee etwa den Wirkstoff EGCG (Epigallocatechingallat) herausfiltern, das kann dann bis zu 100 Prozent eines Wirkstoffes gehen, etwa bei Polysacchariden (Mehrfachzucker) aus Pflanzen und Pilzen. Was im Einzelnen in den Adaptogenen drin steckt, ist in Fragen & Antworten dargestellt.

Es gibt keine „optimale“ Verzehrempfehlung. Rohmaterial und Pulver sind 100% der Heilpflanze, aber oft nicht genießbar, umständlich genießbar oder schwierig zu produzieren. Extrakte haben eine höhere Wirkkraft und lassen sich leicht einnehmen. Zudem wird die moderne Forschung zur Wirkkraft der Inhaltsstoffe von Adaptogenen überwiegend mit Extrakten durchgeführt. Unsere Meinung: Der gesundheitliche Vorteil der Adaptogene ist so beachtlich, dass die Einnahme an sich das Entscheidende ist. In welcher Zubereitungsform Adaptogene eingenommen werden, ist auch wichtig, aber nicht der entscheidende Punkt. Einfach gesagt: besser Adaptogene nehmen, als keine.

Hinweis: Die energetische Kraft der Adaptogene spricht sich herum und wird vom Marketing aufgegriffen. Die Amerikaner schlagen besonders hart zu. Alles Mögliche wird mit dem Namen Adaptogen geschmückt. Die Liste der Adaptogene ist kurz. Eine Auflistung geben wir in Definition Adaptogene. Im Augenblick zählen wir 23 bis 25. Vier von diesen haben wir den traditionellen Listen etwa bei Winston & Maimes sowie Yanes hinzugefügt, fußend auf jüngeren Forschungserkenntnissen: Agaricus, Camellia sinensis (grüner und weißer Tee), Curcumin, Quercetin. Drei Pilze sind dabei: Agaricus, Cordyceps, Reishi.

 

  

 

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