Adaptogene und Stress

Adaptogener Umgang mit Stress

 

Die russischen Forscher haben Menschen untersucht, die Stress ausgesetzt waren. Stress heisst: eine erhöhte körperliche und geistige Belastung, die zu Anspannung, Erschöpfung und Energieverlust führen kann. Stress ist eine Reaktion des Menschen und seines Körpers auf eine Gefahr, eine Störung oder eine Belastung. Adaptogene sind natürliche Mittel gegen Stress, weitgehend ohne Nebenwirkungen. Stress ist normal, bei Menschen wie Tieren.

Natürlich ist es besser, Stress, wenn er lange anhält, nach Möglichkeit ganz oder gänzlich zu vermeiden. Im modernen Leben schafft dies allerdings kaum noch jemand. Beruf, Familie und sogar Freizeit erzeugen permanente Belastungen von Körper, Geist und Gefühlen. Jedes dritte Schulkind leidet bereits unter Stress. Der französische Arzt und Forscher Servan-Schreiber notiert: „Klinische Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass hinter 50 bis 75 Prozent aller Arztbesuche vor allem Stress steht und dieser in Bezug auf die Sterblichkeit einen größeren Risikofaktor darstellt als Rauchen“ (Servan-Schreiber, S. 15). Brown & Gerbag (S. 16) sprechen von 80 Prozent.

Es gibt zwei Arten von Stress: akuten und chronischen. Akuter Stress mobilisiert die Immunabwehr vorübergehend. Chronischer Stress führt zu einer Unterdrückung der körpereigenen Abwehr. Bestimmte Hormone wie Cortisol, von der Natur für den Umgang mit akutem Stress geschaffen, werden permanent aktiviert. Wir schalten damit unsere Körperpolizei aus. Alles im Körper wird bestraft. Adaptogene wirken dem entgegen. So wird über die chinesische Heilpflanze Schisandra gesagt:

„Schisandra hat die Eigenschaft, die internen Polizeitruppen zu stärken“ (Sharamon & Baginski, S.25).

Dies soll eine Anspielung darauf sein, dass Schisandra wie andere Adaptogene der körpereigenen Abwehr dabei hilft, Widersacher (Stressoren) in die Schranken zu verweisen. Falls Stress durch berufliche oder familiäre Probleme chronisch wird, leiden Organismus und Psyche dauerhaft. Auch eine ungesunde Lebensweise kann zu chronischem Stress führen. Stress wird in die Routine des Menschen eingegliedert, seine Emotionen werden negativ (Angst, Wut, Ärger, usw.).

 

Jede(r) Zweite hat Dauerstress. In Frankreich leiden jeweils 53% der Studierenden an Stress und Depression (Floc’h & Rey-Lefebvre). Die Ursachen sind vielfältig: Zeit- und Termindruck, Arbeitsüberlastung, Doppelbelastung von Beruf und Haushalt, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Probleme mit den Vorgesetzten, Schwierigkeiten in der Familie, Betreuung von Angehörigen. Der „Akku“ brennt aus (Mediziner sprechen ungern von „Energie“). Burnout ist eine Erscheinung, die Stress-Symptome beschreibt. „Erschöpft, ausgebrannt, arbeitsmüde“ (Meck; lesenswerter Artikel). „Ausgebrannte Lehrer füllen ganze Kliniken“. Junge Frauen sind besonders betroffen. Jeder neunte Deutsche leidet an Burnout. Die Dunkelziffer ist unbekannt. Burnout ist an sich keine Krankheit, sie führt aber dazu. Bei Dauerstress ist der Körper in ständiger Alarmbereitschaft, er funktioniert außerhalb seiner normalen Harmonie (Homöostase). Das hormonelle Gleichgewicht, die neuroendokrine Sekretion wird verändert. Das Immunsystem wird in Mitleidenschaft gezogen.

Stress zieht also Energie aus Körper und Psyche. Er baut Energie im Körper ab, seine normale Funktionsweise wird zurückgefahren. Negative Emotionen gewinnen die Oberhand. Unsere Muskeln spannen an und verkrampfen. Vermeiden wir Stress, steht die Energie für anderes zur Verfügung, z.B. für Geist und positive Emotionen. Wir können, wenn wir Stress vermeiden, ihn in die Schranken verweisen, Schutzzonen um die Organe errrichten, ihn nicht chronisch werden lassen, leistungsfähiger sein und somit effektiver arbeiten. Bei der Erhaltung der Homöostase der Energie – man kann es als Anti-Aging bezeichnen – spielt das neuroendokrine System eine Schlüsselrolle (Winston & Maines; Yance, 2013). Für den Erhalt der physischen Funktion des Körpers ist es unverzichtbar. Am Beispiel des Alterns und des körperlichen Abbaus japanischer Menschen weisen es Arai & Hirose detailliert nach.

 

Nach der chinesischen Lehre sind die menschlichen Organe, Herz, Leber, Niere usw. die Wohnstätten der Emotionen (Wu, 1982; Kaptchuk, 2008; Mercola, 2014: westliche Forschung). Bezüglich des Herzens hat sich auch die westliche Gesundheitslehre dieser Sichtweise angepasst. Ein Forscherteam aus Finnland hat sämtliche Emotionen, positiv und negativ, mit bestimmten Organen verknüpfen können (Nummenmaa u.a., 2013; Mercola, 2014). Wenn jemand seine Organe durch Adaptogene fördert, hilft er auch seinen Emotionen, er verhindert, dass negative Emotionen seinen Organen Schaden zufügen. Schisandra etwa hilft der Leber. Wer seinen Körper liebt, hilft ihm mit Adaptogenen. Der größte Teil menschlichen Leidens, sagt der Biologe Maturana (1998, S. 313), entsteht durch die Ablehnung der Liebe. Liebe verbinden nicht nur die Chinesen mit dem Herzen. Das Herz durch Adaptogene zu fördern heißt seinen Körper zu lieben und damit Leiden zu verringern. Adaptogene Heilkräuter und Vitalpilze nützen uns also, auch wenn wir uns gesund fühlen. Sie verhindern Energieverlust und halten unseren Körper im Gleichgewicht (Homöostase) – und gesund. „Gesund werden ohne Medikamente“ (Servan-Schreiber). Gesund bleiben ohne Medikamente. Einige Adaptogene bewohnen mehrere Organe, etwa Notoginseng, welches Herz, Leber, Niere, Gehirn aktiviert. Wie Stress gehören Emotionen zum Leben. Manchmal ist man zornig, traurig, besorgt. Die Organe stören Emotionen erst dann, wenn sie besonders stark sind und lange anhalten (in einem anderen Text gehen wir ausführlicher auf den Zusammenhang zwischen Emotionen, Organen und Adaptogenen ein.)

 

 

 

 

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Haftungsausschluss: Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der hier angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen. Die hier dargestellten Produkte und Informationen dienen nicht dazu, eine Krankheit zu behandeln, zu heilen, zu Diagnostizieren oder zu verhindern. Die Information dient nicht zur Behandlung von Erkrankungen. Wer Arzneien einnimmt, sollte vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel seinen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.

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Adaptogene und Stress

Adaptogener Umgang mit Stress

 

Die russischen Forscher haben Menschen untersucht, die Stress ausgesetzt waren. Stress heisst: eine erhöhte körperliche und geistige Belastung, die zu Anspannung, Erschöpfung und Energieverlust führen kann. Stress ist eine Reaktion des Menschen und seines Körpers auf eine Gefahr, eine Störung oder eine Belastung. Adaptogene sind natürliche Mittel gegen Stress, weitgehend ohne Nebenwirkungen. Stress ist normal, bei Menschen wie Tieren.

Natürlich ist es besser, Stress, wenn er lange anhält, nach Möglichkeit ganz oder gänzlich zu vermeiden. Im modernen Leben schafft dies allerdings kaum noch jemand. Beruf, Familie und sogar Freizeit erzeugen permanente Belastungen von Körper, Geist und Gefühlen. Jedes dritte Schulkind leidet bereits unter Stress. Der französische Arzt und Forscher Servan-Schreiber notiert: „Klinische Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass hinter 50 bis 75 Prozent aller Arztbesuche vor allem Stress steht und dieser in Bezug auf die Sterblichkeit einen größeren Risikofaktor darstellt als Rauchen“ (Servan-Schreiber, S. 15). Brown & Gerbag (S. 16) sprechen von 80 Prozent.

Es gibt zwei Arten von Stress: akuten und chronischen. Akuter Stress mobilisiert die Immunabwehr vorübergehend. Chronischer Stress führt zu einer Unterdrückung der körpereigenen Abwehr. Bestimmte Hormone wie Cortisol, von der Natur für den Umgang mit akutem Stress geschaffen, werden permanent aktiviert. Wir schalten damit unsere Körperpolizei aus. Alles im Körper wird bestraft. Adaptogene wirken dem entgegen. So wird über die chinesische Heilpflanze Schisandra gesagt:

„Schisandra hat die Eigenschaft, die internen Polizeitruppen zu stärken“ (Sharamon & Baginski, S.25).

Dies soll eine Anspielung darauf sein, dass Schisandra wie andere Adaptogene der körpereigenen Abwehr dabei hilft, Widersacher (Stressoren) in die Schranken zu verweisen. Falls Stress durch berufliche oder familiäre Probleme chronisch wird, leiden Organismus und Psyche dauerhaft. Auch eine ungesunde Lebensweise kann zu chronischem Stress führen. Stress wird in die Routine des Menschen eingegliedert, seine Emotionen werden negativ (Angst, Wut, Ärger, usw.).

 

Jede(r) Zweite hat Dauerstress. In Frankreich leiden jeweils 53% der Studierenden an Stress und Depression (Floc’h & Rey-Lefebvre). Die Ursachen sind vielfältig: Zeit- und Termindruck, Arbeitsüberlastung, Doppelbelastung von Beruf und Haushalt, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Probleme mit den Vorgesetzten, Schwierigkeiten in der Familie, Betreuung von Angehörigen. Der „Akku“ brennt aus (Mediziner sprechen ungern von „Energie“). Burnout ist eine Erscheinung, die Stress-Symptome beschreibt. „Erschöpft, ausgebrannt, arbeitsmüde“ (Meck; lesenswerter Artikel). „Ausgebrannte Lehrer füllen ganze Kliniken“. Junge Frauen sind besonders betroffen. Jeder neunte Deutsche leidet an Burnout. Die Dunkelziffer ist unbekannt. Burnout ist an sich keine Krankheit, sie führt aber dazu. Bei Dauerstress ist der Körper in ständiger Alarmbereitschaft, er funktioniert außerhalb seiner normalen Harmonie (Homöostase). Das hormonelle Gleichgewicht, die neuroendokrine Sekretion wird verändert. Das Immunsystem wird in Mitleidenschaft gezogen.

Stress zieht also Energie aus Körper und Psyche. Er baut Energie im Körper ab, seine normale Funktionsweise wird zurückgefahren. Negative Emotionen gewinnen die Oberhand. Unsere Muskeln spannen an und verkrampfen. Vermeiden wir Stress, steht die Energie für anderes zur Verfügung, z.B. für Geist und positive Emotionen. Wir können, wenn wir Stress vermeiden, ihn in die Schranken verweisen, Schutzzonen um die Organe errrichten, ihn nicht chronisch werden lassen, leistungsfähiger sein und somit effektiver arbeiten. Bei der Erhaltung der Homöostase der Energie – man kann es als Anti-Aging bezeichnen – spielt das neuroendokrine System eine Schlüsselrolle (Winston & Maines; Yance, 2013). Für den Erhalt der physischen Funktion des Körpers ist es unverzichtbar. Am Beispiel des Alterns und des körperlichen Abbaus japanischer Menschen weisen es Arai & Hirose detailliert nach.

 

Nach der chinesischen Lehre sind die menschlichen Organe, Herz, Leber, Niere usw. die Wohnstätten der Emotionen (Wu, 1982; Kaptchuk, 2008; Mercola, 2014: westliche Forschung). Bezüglich des Herzens hat sich auch die westliche Gesundheitslehre dieser Sichtweise angepasst. Ein Forscherteam aus Finnland hat sämtliche Emotionen, positiv und negativ, mit bestimmten Organen verknüpfen können (Nummenmaa u.a., 2013; Mercola, 2014). Wenn jemand seine Organe durch Adaptogene fördert, hilft er auch seinen Emotionen, er verhindert, dass negative Emotionen seinen Organen Schaden zufügen. Schisandra etwa hilft der Leber. Wer seinen Körper liebt, hilft ihm mit Adaptogenen. Der größte Teil menschlichen Leidens, sagt der Biologe Maturana (1998, S. 313), entsteht durch die Ablehnung der Liebe. Liebe verbinden nicht nur die Chinesen mit dem Herzen. Das Herz durch Adaptogene zu fördern heißt seinen Körper zu lieben und damit Leiden zu verringern. Adaptogene Heilkräuter und Vitalpilze nützen uns also, auch wenn wir uns gesund fühlen. Sie verhindern Energieverlust und halten unseren Körper im Gleichgewicht (Homöostase) – und gesund. „Gesund werden ohne Medikamente“ (Servan-Schreiber). Gesund bleiben ohne Medikamente. Einige Adaptogene bewohnen mehrere Organe, etwa Notoginseng, welches Herz, Leber, Niere, Gehirn aktiviert. Wie Stress gehören Emotionen zum Leben. Manchmal ist man zornig, traurig, besorgt. Die Organe stören Emotionen erst dann, wenn sie besonders stark sind und lange anhalten (in einem anderen Text gehen wir ausführlicher auf den Zusammenhang zwischen Emotionen, Organen und Adaptogenen ein.)

 

 

 

 

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