Was ist Fo-Ti oder oder He Shou Wu?

Fo-Ti hat unterschiedliche Namen. Fo-Ti hat sich als Name eingebürgert, korrekt sollte eigentlich entweder von He Shou Wu (chinesischer Name) oder Polygonum multiflorum (botanisch) gesprochen werden. Wir selbst verwenden alle drei Namen im Austausch. 

Fo-Ti ist eine Kletterpflanze. Sie kann bis zu bis vier Meter hoch wachsen. Verwendung finden vor allem die Wurzeln. Aus ihnen wird der Extrakt gewonnen, Aber auch die Blätter enthalten viele Inhaltsstoffe.

Fo-Ti wird in Ostasien angebaut, vor allem in den Bergregionen von Zentral- und Südchina, aber auch in Japan, Korea, Taiwan und Vietnam. Die Pflanze wurde im 8. und 9. Jahrhundert in China botanisch registriert. Der heute in China durchgängig verwendete Name "He Shou Wu" geht auf die Erfahrung eines Mannes mit Namen He (Ho) zurück. Er war 58 Jahre alt und bekam keine Kinder. Ein Mönch empfahl ihm, Jiaoteng (so hiess damals die Pflanze) einzunehmen. Heilpflanzen gelten in der chinesischen Tradition als konzentrierte Nahrung. Er folgte dem Rat, wurde Vater von vielen Kindern, seine schon grauen Kopfhaare (shou = Kopf) wurden wieder schwarz (wu), seine Sehkraft verbesserte sich und sein Körper verjüngte. Er soll 130 Jahre (nach anderen Quellen 160) alt geworden sein. He Shou Wu heisst also: „He Kopf schwarz“, „Mann mit den schwarzen Haaren“. So die Legende. Dharmananda stellt die Entdeckung und Nutzung von He Shou Wu ausführlich dar.

In Ostasien nahmen und nehmen Millionen von Menschen täglich He Shou Wu. Für sie ist Fo-Ti ein Teil der täglichen Ernährung.

 

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Literaturverzeichnis:

Wissenschaftliche Veröffentlichungen sind reichhaltig verfügbar. Die Standardwerke zu Adaptogenen (Winston & Maimes sowie Yance) stellen Fo-Ti ausführlich vor. Alle in Fragen und Antworten gemachten Ausführungen sind wissenschaftlich belegt. Dies schließt neue wissenschaftliche Methoden wie die Auswertung der Erfahrungen ein.

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Chau JY, Grunzet AC, Chey T, Stamatakis E, Brown WJ, et al. (2013), Daily Sitting Time and All-Cause Mortality: A Meta-Analysis. PLoS ONE 8(11): e80000. doi:10.1371/journal.pone.0080000

Subhuti Dharmananda, He-Shou-Wu. What’s in a herb name, Institute for Traditional Medicine, 1998, Portland, Oregon, USA.

Dong J., Wang H, Wan L, Hashi Y, Chen S., [Identification and determination of major constituents in Polygonum cuspidatum Sieb. et Zucc. by high performance liquid chromatography/electrospray ionization-ion trap-time-of-flight mass spectrometry, Se Pu. 2009 Jul;27(4):425-30.

Aubrey de Grey, Comment on some recent theses relevant to combating aging: August 2010, Rejuvenation Research, 9. August.

Huang, Bing u.a. (2014): Optimal inductive and cultural conditions of Polygonum multiflorum transgenic hairy roots mediated with Agrobacterium rhizogenes R1601 and an analysis of their anthraquinone constituents, Pharmacogn Mag. 2014 Jan-Mar; 10(37): 77–82.

Heuer, Steffan, Interview mit David Sinclair, Technology Review, 19. März 2010.

I.K. Hwang u.a., An extract of Polygonum multiflorum protects against free radical damage induced by ultraviolet B irradiation of the skin, Brazilian Journal of Medical and Biological Research, Band 39, September 2006.

Kim, H.N. und andere, Neuroprotective effects of polygonum multiflorum, Journal Ethnopharmacol., 150 (1). 108-115, Oktober 2013.

Lao, Ka-meng u.a.: Simultaneous determination of seven hydrophilic bioactive compounds of Polygonum multiflorum, Chemistry Central Journal, 2013, 7:45.

Luv, Lishuang u.a., Stilbene glucoside from polygonum multiflorum thumb, J. Agric Food Chem, 2010, Band 58, S. 2239-2245.

Park H.J. und andere, Topical application of Polygonum multiflorum extract induces hair growth of resting hair follicles through upregulating Shh and ß-catenin expression in C57BL/6 mice, J. Ethnopharmacol., 17. Mai 2011, Nr. 135(2), S. 369-75.

Quin, R. und andere, Protection by tetrahydroxystilbene glucoside against neurotixicity induced by MPP+:the involvement of PI3K/Akt pathway activation, Toxicol Lett., April 10, Band 202 (1), S. 1-7. Rao GX, Xue YM, Hui TT, Wang WJ, Zhang QL, Studies on the chemical constituents of the leaves of Polygonum multiflorum, Zhong Yao Cai., Juni 2009 Juni, Band 32(6), S. 891-893.

Sun, Y.N. u.a. (2013): Promotion effect of constitutents from the root of Polygonum multiflorum on hair growth, Bioorg Med Chem Lett, 23 (17): 4801-5.

Teeguarden, Ron: He Shou Wu, Dragonherbs, Abruf 15.3. 2014.

Teeguarden, Ron: Radiant health: the ancient wisdom of the Chinese tonic herbs. New York: Warner Books, 1998.

Unschuld, Paul, Medicine in China. A history of pharmaceutics. 1986, Berkeley: University of California.

Wang, Ying u.a. (2010): Retrospect and prospect of active principles from Chinese herbs, Acta Pharmacologica, 31:649-664.

Wang, T. und andere: Tetrahydroxysstilbene glucoside, a plant derived cognitive enhancer, promotes hippocampal synaptic plasticity, Eur J Pharmacolog, 10 Januar 2011, Band 650 (1), S. 206-14.

Wikipedia (2011, Abruf): Li Ching-Yuen, http://en.wikipedia.org/wiki/Li_Ching-Yuen.

Yance, Donald (2013): Adaptogens in medical herbalism, Healing Arts Press

Zhu, Z. u.a (2012): Simultaneous determination of stibenes, phenolic acids, flavonoids and anthraquinones in Radix polygoni multiflori, J Pharm Biomed Anal, 62: 162-166./p>

 

Das Folgende ist anzufügen:

Fo-Ti ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es dient weder der Prävention und Diagnose, noch der Therapie von Krankheiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung von Adaptogenics. Dies schließt die Abbildungen ein. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung des angebotenen Wissensstoffes entstehen, sind ausgeschlossen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier zur Verfügung gestellten Informationen. Copyright Adaptogenics

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Was ist Fo-Ti oder oder He Shou Wu?

Fo-Ti hat unterschiedliche Namen. Fo-Ti hat sich als Name eingebürgert, korrekt sollte eigentlich entweder von He Shou Wu (chinesischer Name) oder Polygonum multiflorum (botanisch) gesprochen werden. Wir selbst verwenden alle drei Namen im Austausch. 

Fo-Ti ist eine Kletterpflanze. Sie kann bis zu bis vier Meter hoch wachsen. Verwendung finden vor allem die Wurzeln. Aus ihnen wird der Extrakt gewonnen, Aber auch die Blätter enthalten viele Inhaltsstoffe.

Fo-Ti wird in Ostasien angebaut, vor allem in den Bergregionen von Zentral- und Südchina, aber auch in Japan, Korea, Taiwan und Vietnam. Die Pflanze wurde im 8. und 9. Jahrhundert in China botanisch registriert. Der heute in China durchgängig verwendete Name "He Shou Wu" geht auf die Erfahrung eines Mannes mit Namen He (Ho) zurück. Er war 58 Jahre alt und bekam keine Kinder. Ein Mönch empfahl ihm, Jiaoteng (so hiess damals die Pflanze) einzunehmen. Heilpflanzen gelten in der chinesischen Tradition als konzentrierte Nahrung. Er folgte dem Rat, wurde Vater von vielen Kindern, seine schon grauen Kopfhaare (shou = Kopf) wurden wieder schwarz (wu), seine Sehkraft verbesserte sich und sein Körper verjüngte. Er soll 130 Jahre (nach anderen Quellen 160) alt geworden sein. He Shou Wu heisst also: „He Kopf schwarz“, „Mann mit den schwarzen Haaren“. So die Legende. Dharmananda stellt die Entdeckung und Nutzung von He Shou Wu ausführlich dar.

In Ostasien nahmen und nehmen Millionen von Menschen täglich He Shou Wu. Für sie ist Fo-Ti ein Teil der täglichen Ernährung.

 

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Literaturverzeichnis:

Wissenschaftliche Veröffentlichungen sind reichhaltig verfügbar. Die Standardwerke zu Adaptogenen (Winston & Maimes sowie Yance) stellen Fo-Ti ausführlich vor. Alle in Fragen und Antworten gemachten Ausführungen sind wissenschaftlich belegt. Dies schließt neue wissenschaftliche Methoden wie die Auswertung der Erfahrungen ein.

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Chau JY, Grunzet AC, Chey T, Stamatakis E, Brown WJ, et al. (2013), Daily Sitting Time and All-Cause Mortality: A Meta-Analysis. PLoS ONE 8(11): e80000. doi:10.1371/journal.pone.0080000

Subhuti Dharmananda, He-Shou-Wu. What’s in a herb name, Institute for Traditional Medicine, 1998, Portland, Oregon, USA.

Dong J., Wang H, Wan L, Hashi Y, Chen S., [Identification and determination of major constituents in Polygonum cuspidatum Sieb. et Zucc. by high performance liquid chromatography/electrospray ionization-ion trap-time-of-flight mass spectrometry, Se Pu. 2009 Jul;27(4):425-30.

Aubrey de Grey, Comment on some recent theses relevant to combating aging: August 2010, Rejuvenation Research, 9. August.

Huang, Bing u.a. (2014): Optimal inductive and cultural conditions of Polygonum multiflorum transgenic hairy roots mediated with Agrobacterium rhizogenes R1601 and an analysis of their anthraquinone constituents, Pharmacogn Mag. 2014 Jan-Mar; 10(37): 77–82.

Heuer, Steffan, Interview mit David Sinclair, Technology Review, 19. März 2010.

I.K. Hwang u.a., An extract of Polygonum multiflorum protects against free radical damage induced by ultraviolet B irradiation of the skin, Brazilian Journal of Medical and Biological Research, Band 39, September 2006.

Kim, H.N. und andere, Neuroprotective effects of polygonum multiflorum, Journal Ethnopharmacol., 150 (1). 108-115, Oktober 2013.

Lao, Ka-meng u.a.: Simultaneous determination of seven hydrophilic bioactive compounds of Polygonum multiflorum, Chemistry Central Journal, 2013, 7:45.

Luv, Lishuang u.a., Stilbene glucoside from polygonum multiflorum thumb, J. Agric Food Chem, 2010, Band 58, S. 2239-2245.

Park H.J. und andere, Topical application of Polygonum multiflorum extract induces hair growth of resting hair follicles through upregulating Shh and ß-catenin expression in C57BL/6 mice, J. Ethnopharmacol., 17. Mai 2011, Nr. 135(2), S. 369-75.

Quin, R. und andere, Protection by tetrahydroxystilbene glucoside against neurotixicity induced by MPP+:the involvement of PI3K/Akt pathway activation, Toxicol Lett., April 10, Band 202 (1), S. 1-7. Rao GX, Xue YM, Hui TT, Wang WJ, Zhang QL, Studies on the chemical constituents of the leaves of Polygonum multiflorum, Zhong Yao Cai., Juni 2009 Juni, Band 32(6), S. 891-893.

Sun, Y.N. u.a. (2013): Promotion effect of constitutents from the root of Polygonum multiflorum on hair growth, Bioorg Med Chem Lett, 23 (17): 4801-5.

Teeguarden, Ron: He Shou Wu, Dragonherbs, Abruf 15.3. 2014.

Teeguarden, Ron: Radiant health: the ancient wisdom of the Chinese tonic herbs. New York: Warner Books, 1998.

Unschuld, Paul, Medicine in China. A history of pharmaceutics. 1986, Berkeley: University of California.

Wang, Ying u.a. (2010): Retrospect and prospect of active principles from Chinese herbs, Acta Pharmacologica, 31:649-664.

Wang, T. und andere: Tetrahydroxysstilbene glucoside, a plant derived cognitive enhancer, promotes hippocampal synaptic plasticity, Eur J Pharmacolog, 10 Januar 2011, Band 650 (1), S. 206-14.

Wikipedia (2011, Abruf): Li Ching-Yuen, http://en.wikipedia.org/wiki/Li_Ching-Yuen.

Yance, Donald (2013): Adaptogens in medical herbalism, Healing Arts Press

Zhu, Z. u.a (2012): Simultaneous determination of stibenes, phenolic acids, flavonoids and anthraquinones in Radix polygoni multiflori, J Pharm Biomed Anal, 62: 162-166./p>

 

Das Folgende ist anzufügen:

Fo-Ti ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es dient weder der Prävention und Diagnose, noch der Therapie von Krankheiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung von Adaptogenics. Dies schließt die Abbildungen ein. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung des angebotenen Wissensstoffes entstehen, sind ausgeschlossen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier zur Verfügung gestellten Informationen. Copyright Adaptogenics

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