Zur Herkunft von Agaricus

Bisher wurden 14 000 Pilzsorten ermittelt. Die tatsächliche Anzahl gilt aber als mehrfach größer. Circa 5 Prozent der Pilze wird eine gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Als Pilze mit nachweislich adaptogener Qualität galten bislang Cordyceps und Lingh Zhi (Reishi). Nunmehr scheinen es Drei zu sein. Agaricus ist die jüngste Entdeckung in der Familie der adaptogenen Vitalpilze. Eine besondere Eigenschaft sei aber schon benannt: Während die Heimat der bekanntesten Vitalpilze China und Nachbarländer sind, kommt Agaricus aus Brasilien, auch wenn er jetzt in verschiedenen Ländern angebaut wird – auch in China.

Agaricus wurde in Brasilien entdeckt. Forscher fragten sich – das war vor 35 Jahren -, warum Menschen in einer bestimmten Region (Sierra de Piedade) nahe Sao Paulo lange gesund bis in ein hohes Alter zu leben vermochten. Man findet heraus: sie verzehren Agaricus. Sie nannten ihn „Pilz des Gottes“. Eine ähnliche Geschichte wie bei manch anderen Adaptogenen. Auch hier entdeckten Forscher aus Japan in einem chinesischen Tal Menschen mit ungewöhnlich guter Gesundheit. Ein früher Name des Pilzes war daher Agaricus brasiliensis. 1945 entdeckte der Pilzforscher William A. Murrill Agaricus. Man gab dem Pilz daher den Namen Agaricus blazei Murrill. Der Name änderte sich noch einmal, nach dem man herausfand, dass der britische Forscher Charles Horton Peck den Pilz bereits 1893 entdeckte, und ihm den Namen Agaricus subrufescens gab (Kerrigan). Dies ist der korrekte botanische Name. Er wird außerhalb der Wissenschaft aber kaum verwendet. Der verbreitete Name: Agaricus blazei Murrill oder abgekürzt ABM. Wir verwenden Agaricus. In Brasilien gibt es eine Institution, die sich ausschließlich der Herkunft, Ausbreitung und der Medizin des Pilzes widmet. Fast alle Informationen dort (blazei.org) nur in portugiesischer Sprache verfügbar. Zur Ausbreitung des Pilzes über Brasilien hinaus siehe Blazei.org. Der unten genannte Text von Kerrington ist auf der Website von blazei.org zu finden.

Der Agaricus in der Sierra de Piedade in Brasilien, dort wo Agaricus ürsprünglich entdeckt wurde

Der Agaricus ist aus dem Urwald gelaufen. Der Pilz wird nun angebaut, weltweit. Unser Agaricus kommt aus China. Der Siegeszug des Pilzes beginnt in Japan. Ein Bauer japanischer Herkunft, der in der Piedade-Region von Brasilien lebte, schickte Exemplare des Pilzes nach Japan. Forschung und Kultivierung nehmen damit ihren Anfang. Die Entdeckung und weltweite Ausbreitung von Agaricus wird von Kerrigan beschreiben. Die japanische Rolle ist in Blazei.org dargestellt.

Bisher wurden 14 000 Pilzsorten ermittelt. Die tatsächliche Anzahl gilt aber als mehrfach größer. Circa 5 Prozent der Pilze wird eine gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Als Pilze mit... mehr erfahren »
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Zur Herkunft von Agaricus

Bisher wurden 14 000 Pilzsorten ermittelt. Die tatsächliche Anzahl gilt aber als mehrfach größer. Circa 5 Prozent der Pilze wird eine gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Als Pilze mit nachweislich adaptogener Qualität galten bislang Cordyceps und Lingh Zhi (Reishi). Nunmehr scheinen es Drei zu sein. Agaricus ist die jüngste Entdeckung in der Familie der adaptogenen Vitalpilze. Eine besondere Eigenschaft sei aber schon benannt: Während die Heimat der bekanntesten Vitalpilze China und Nachbarländer sind, kommt Agaricus aus Brasilien, auch wenn er jetzt in verschiedenen Ländern angebaut wird – auch in China.

Agaricus wurde in Brasilien entdeckt. Forscher fragten sich – das war vor 35 Jahren -, warum Menschen in einer bestimmten Region (Sierra de Piedade) nahe Sao Paulo lange gesund bis in ein hohes Alter zu leben vermochten. Man findet heraus: sie verzehren Agaricus. Sie nannten ihn „Pilz des Gottes“. Eine ähnliche Geschichte wie bei manch anderen Adaptogenen. Auch hier entdeckten Forscher aus Japan in einem chinesischen Tal Menschen mit ungewöhnlich guter Gesundheit. Ein früher Name des Pilzes war daher Agaricus brasiliensis. 1945 entdeckte der Pilzforscher William A. Murrill Agaricus. Man gab dem Pilz daher den Namen Agaricus blazei Murrill. Der Name änderte sich noch einmal, nach dem man herausfand, dass der britische Forscher Charles Horton Peck den Pilz bereits 1893 entdeckte, und ihm den Namen Agaricus subrufescens gab (Kerrigan). Dies ist der korrekte botanische Name. Er wird außerhalb der Wissenschaft aber kaum verwendet. Der verbreitete Name: Agaricus blazei Murrill oder abgekürzt ABM. Wir verwenden Agaricus. In Brasilien gibt es eine Institution, die sich ausschließlich der Herkunft, Ausbreitung und der Medizin des Pilzes widmet. Fast alle Informationen dort (blazei.org) nur in portugiesischer Sprache verfügbar. Zur Ausbreitung des Pilzes über Brasilien hinaus siehe Blazei.org. Der unten genannte Text von Kerrington ist auf der Website von blazei.org zu finden.

Der Agaricus in der Sierra de Piedade in Brasilien, dort wo Agaricus ürsprünglich entdeckt wurde

Der Agaricus ist aus dem Urwald gelaufen. Der Pilz wird nun angebaut, weltweit. Unser Agaricus kommt aus China. Der Siegeszug des Pilzes beginnt in Japan. Ein Bauer japanischer Herkunft, der in der Piedade-Region von Brasilien lebte, schickte Exemplare des Pilzes nach Japan. Forschung und Kultivierung nehmen damit ihren Anfang. Die Entdeckung und weltweite Ausbreitung von Agaricus wird von Kerrigan beschreiben. Die japanische Rolle ist in Blazei.org dargestellt.

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